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Mai 2022
Meisterhaft Auswertung der Kundenzufriedenheit
Auswertung PDF
Mai 2022
So kann die Woche starten :-)

Ist das nicht ein netter Empfang.

April 2022
Ohlmüllerstraße 2, München

160 Jahre: So lange steht das Wohnhaus an der Ohlmüllerstraße 2 bereits. Der fünfgeschossige Satteldachbau wurde 1862 errichtet und 1899 durch Georg Schneider im Stil eines Bauwerks der deutschen Renaissance mit polygonalem Eckerker und Turmspitze umgestaltet.

Im Krieg zerstört: Im 2. Weltkrieg zerstörte ein Bombeneinschlag die Turmspitze des Eckerkers und setzte auch einige Balken des Hauptdaches in Brand. Handwerker retteten das Bauwerk, indem sie den Erker mit einem Notdach schützten. Die Turmspitze bauten sie jedoch nicht mehr auf.

Zweite Chance für den Turm: Erst 2021 erhielt das Baudenkmal die Chance, sein ursprüngliches Aussehen zurückzugewinnen. Im Zuge der Sanierung und des Ausbaus des gesamten Dachgeschosses ordnete der Bauherr an, den Turm nach alten Zeichnungen und Fotos wieder so aufzubauen, wie er ursprünglich ausgesehen hat. Während der Dachstuhl des Hauptdachs bis auf die Sparren und Pfetten zurückgebaut wurde, wurde das Notdach des Turms komplett entfernt.

Denkmalgerechte Sanierung: Die vorhandene Denkmalkonstruktion wurde behutsam bearbeitet. Das Hauptdach wurde denkmalgerecht saniert, verkohlte Balken gesund geschnitten und von einem Wetterschutzdach gegen Wind und Wetter geschützte Konstruktion mit einem neuen Dachaufbau versehen: Gipsplatten, Dampfbremse, Zwischen- und Aufsparrendämmung, Abdichtungsfolie, Lattung und Konterlattung sowie einer Biberschwanzdeckung. Gauben und Dachflächenfenster wurden ergänzt und die Decke über dem letzten Vollgeschoss saniert: Zwischen den Bestandsbalken eingezogene neue Deckenbalken übernehmen die Lastabtragung. Eisenträger, die von Außenwand zu Außenwand spannen, verstärken die Wände und fangen den Dachstuhl ab. OSB-Platten dienen als unterste Lage des Fußbodenaufbaus.

Vorfertigung für den Baufortschritt: Das oberste Stockwerk des Erkers und der Turm wurden neu errichtet. Die 3 m hohen Wände des Erkers sowie der untere Teil der Turmspitze wurden in der Werkstatt in Form von Einzelelementen in Holzmassivbauweise vorgefertigt. Erst auf der Baustelle wurde alles zu einem Achteck kombiniert und an die angrenzenden Bauteile des Bestands angeschlossen. Als Zwischendeck diente eine achteckige Platte aus Holz.

Einschweben statt aufrichten: Weil die 3 m hohe Turmspitze das Wetterschutzdach um Längen überragte, wurde sie inklusive der Abdichtungsfolie als komplettes Bauteil im Werk vorgerichtet. Erst nach dem Rückbau des Wetterschutzdaches hievte ein Kran den Kegel auf das Dach.

Letzte Arbeiten: Hier wurde der Turm auch mit Biberschwanzziegeln gedeckt und innen ausgebaut...

Fertig: ... und mit einer Turmspitze inklusive Wetterfahne aus Kupfer bestückt. So stellt er nun äußerlich das exakte Pendant des Ursprungsbaus dar – und das sogar schöner als je zuvor.

Einblicke: Denn hinter der Fassade ist nun ein großzügiger Innenraum entstanden, achteckig, turmhoch, mit bodentiefen Glastüren und runden Fenstern bestückt – bereit für eine turmhohe Zukunft in der Stadt.

Zimmererarbeiten: Zimmerei Frank, München // Autorin: Christine Ryll // Fotos: Zimmerei Frank

März 2022
Kappellenturm am Ammersee
Februar 2022
Guten Morgen aus Söcking... :-)
Februar 2022
Wir bekommen unser Bauholz von Peter Schlecht GmbH.

regional und nachhaltig

Mehr Informationen
Februar 2022
Abbau Turmspitze Domberg Freising
Februar 2022
THEMA DES MONATS www.dachbaumagazin.de

Ochsen raus, Fässer rein
Bei der Sanierung des ehemaligen Ochsenstalls auf
dem Gut Freiham kombinierte der Dachdecker
Michael Pesl Tradition und Moderne. So entstand ein
historisches Ambiente in aktueller Qualität.

Artikel Dachbaumagazin (pdf)
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Ohlmüllerstraße 2, München

160 Jahre: So lange steht das Wohnhaus an der Ohlmüllerstraße 2 bereits. Der fünfgeschossige Satteldachbau wurde 1862 errichtet und 1899 durch Georg Schneider im Stil eines Bauwerks der deutschen Renaissance mit polygonalem Eckerker und Turmspitze umgestaltet.

Im Krieg zerstört: Im 2. Weltkrieg zerstörte ein Bombeneinschlag die Turmspitze des Eckerkers und setzte auch einige Balken des Hauptdaches in Brand. Handwerker retteten das Bauwerk, indem sie den Erker mit einem Notdach schützten. Die Turmspitze bauten sie jedoch nicht mehr auf.

Zweite Chance für den Turm: Erst 2021 erhielt das Baudenkmal die Chance, sein ursprüngliches Aussehen zurückzugewinnen. Im Zuge der Sanierung und des Ausbaus des gesamten Dachgeschosses ordnete der Bauherr an, den Turm nach alten Zeichnungen und Fotos wieder so aufzubauen, wie er ursprünglich ausgesehen hat. Während der Dachstuhl des Hauptdachs bis auf die Sparren und Pfetten zurückgebaut wurde, wurde das Notdach des Turms komplett entfernt.

Denkmalgerechte Sanierung: Die vorhandene Denkmalkonstruktion wurde behutsam bearbeitet. Das Hauptdach wurde denkmalgerecht saniert, verkohlte Balken gesund geschnitten und von einem Wetterschutzdach gegen Wind und Wetter geschützte Konstruktion mit einem neuen Dachaufbau versehen: Gipsplatten, Dampfbremse, Zwischen- und Aufsparrendämmung, Abdichtungsfolie, Lattung und Konterlattung sowie einer Biberschwanzdeckung. Gauben und Dachflächenfenster wurden ergänzt und die Decke über dem letzten Vollgeschoss saniert: Zwischen den Bestandsbalken eingezogene neue Deckenbalken übernehmen die Lastabtragung. Eisenträger, die von Außenwand zu Außenwand spannen, verstärken die Wände und fangen den Dachstuhl ab. OSB-Platten dienen als unterste Lage des Fußbodenaufbaus.

Vorfertigung für den Baufortschritt: Das oberste Stockwerk des Erkers und der Turm wurden neu errichtet. Die 3 m hohen Wände des Erkers sowie der untere Teil der Turmspitze wurden in der Werkstatt in Form von Einzelelementen in Holzmassivbauweise vorgefertigt. Erst auf der Baustelle wurde alles zu einem Achteck kombiniert und an die angrenzenden Bauteile des Bestands angeschlossen. Als Zwischendeck diente eine achteckige Platte aus Holz.

Einschweben statt aufrichten: Weil die 3 m hohe Turmspitze das Wetterschutzdach um Längen überragte, wurde sie inklusive der Abdichtungsfolie als komplettes Bauteil im Werk vorgerichtet. Erst nach dem Rückbau des Wetterschutzdaches hievte ein Kran den Kegel auf das Dach.

Letzte Arbeiten: Hier wurde der Turm auch mit Biberschwanzziegeln gedeckt und innen ausgebaut...

Fertig: ... und mit einer Turmspitze inklusive Wetterfahne aus Kupfer bestückt. So stellt er nun äußerlich das exakte Pendant des Ursprungsbaus dar – und das sogar schöner als je zuvor.

Einblicke: Denn hinter der Fassade ist nun ein großzügiger Innenraum entstanden, achteckig, turmhoch, mit bodentiefen Glastüren und runden Fenstern bestückt – bereit für eine turmhohe Zukunft in der Stadt.

Zimmererarbeiten: Zimmerei Frank, München // Autorin: Christine Ryll // Fotos: Zimmerei Frank

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Ochsen raus, Fässer rein
Bei der Sanierung des ehemaligen Ochsenstalls auf
dem Gut Freiham kombinierte der Dachdecker
Michael Pesl Tradition und Moderne. So entstand ein
historisches Ambiente in aktueller Qualität.

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